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Dipl.-Ing. Helmut Büch                                                                                       Gifhorn, den 26. November 1999
Am Quälberg 7
38518 Gifhorn




Lieber Leser,

hiermit übergebe ich die in meinem Besitz befindlichen Materialien des früheren Seminars für Politik e.V. in Frankfurt a.M., Kettenhofweg 11, der hoffentlich interessierten Öffentlichkeit.

Das Seminar für Politik e.V. war eine Einrichtung der Erwachsenenbildung in Frankfurt a.M. Seine Aufgabe war, dafür geeigneten erwachsenen Berufstätigen ohne Abitur in dreijähriger Abendschule den unbeschränkten Hochschul zugang zu ermöglichen. Es hat m.W. von 1968 an etwa 10 Jahre lang bestanden und gearbeitet.

Es ist mir nicht bekannt, ob und ggf. welche natürliche oder juristische Person oder Personen an diesem Material Rechte geltend macht oder machen. Ich schlage deshalb das folgende Verfahren vor, von dem ich glaube, daß es im Sinne der Autoren ist:

Das Material darf für nichtkommerzielle Zwecke  u n v e r ä n d e r t  beliebig vervielfältigt und verteilt werden. Dabei dürfen insbesondere die Hinweise auf die Autoren oder das Seminar für Politik in Frankfurt a.M. und dieses Anschreiben weder verändert noch entfernt werden.

Ich bin 1970 als Mitarbeiter des Berufsfortbildungswerkes (bfw) des DGB durch Vermittlung von Ulrich Mignon, damals Leiter der Region Hessen des bfw, auf das Seminar für Politik aufmerksam und mit seiner Leiterin, Frau Ulla Illing, bekannt gemacht worden. Es ergab sich eine etwa zwei Jahre dauernde Zusammenarbeit mit Ulla Illing und ihren Mitarbeitern Kurt Müller und Gerd Grüning.

Die Zusammenarbeit bezog sich einerseits auf die Anwendung des vorhandenen, bereits erprobten Materials der sog. A-Ausgabe in einem Lehrgang der "Abendschule" des Seminars für Politik an der Volkshochschule in Raunheim als einer der Tutoren und zum anderen als Mitautor an der sog. B-Ausgabe, die ich sowohl an der Industriemeisterschule des bfw in Wetzlar als auch im Gustav-Radbruch-Haus in Frankfurt eingesetzt habe, wo das bfw in einer Werkstatt des Justizvollzuges berufsbildende Maßnahmen für Strafgefangene durchgeführt hat.

Mit dem hier vorgelegten Material bin ich nach der 1982 erfolgten Schließung der Industriemeisterschule mehrmals umgezogen und habe noch während der letzten Jahre meines Berufslebens die B-Ausgabe, nun als Rentner auch die A-Ausgabe durch Scannen und Nachbearbeiten am Rechner archiviert. Dabei habe ich mich bemüht, den Schreibmaschinen-Look zu erhalten. Für die ersten drei Kapitel der A-Ausgabe war ich jedoch auf eine gedruckte Version angewiesen, die inhaltlich fast identisch ist.

Ich glaube, das Material ist auch heute noch - rund 30 Jahre nach seiner Entstehung - frisch und nützlich. Weniger das vorgelegte Material selbst als vielmehr einige der darin enthaltenen Literaturhinweise bedürfen einer Modernisierung.

Da Ulla Illing Ende der 70er Jahre verstorben ist, konnten die Arbeiten am Geschichtsbuch nicht mehr wie geplant fortgesetzt werden. Es standen noch die beiden letzten Kapitel aus, von denen das eine, das siebte, die Zeit der Industrialisierung seit Nutzung der Dampfenergie und das andere, das achte, die Veränderungen nach dem 2. Weltkrieg behandeln sollte. Außerdem sollte ein Querprogramm "Mathematik" entwickelt werden.

Das Fehlen der Kapitel 7 und 8 hat sich m.E. auf die Teilnehmer der Abendschule nicht negativ ausgewirkt, weil sie nach den ersten sechs Kapiteln einerseits das nötige Rüstzeug erworben hatten, sich Kenntnisse auch selbständig anzueigenen, andererseits in extramuralen Seminarveranstaltungen der Johann-Wolfgang-Goethe- Universität Frankfurt a.M. historische, insbesondere literaturhistorische Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert systematisch bearbeitet worden sind (z. B. Georg Büchner, Georg Forster, Theodor Fontane, Thomas Mann).

Wenn jemand mit diesen Materialien arbeitet - als Einzelperson, als Lehrer/Tutor/Moderator (wie auch immer), wäre ich über eine Rückmeldung froh.

Die Zeit meiner Zusammenarbeit mit Ulla Illing, Kurt Müller und Gerd Grüning gehört zu den interessantesten und ergiebigsten Abschnitten meines Lebens. Mit der Sammlung dieses Materials möchte ich ihnen dafür danken.

Die Benutzung des Materials erfolgt sinnvollerweise in Arbeitsgruppen mit möglichst zwei Tutoren. Den Teilnehmern, möglichst nicht mehr als 15 pro Gruppe, werden immer nur diejenigen Blätter ausgehändigt, die besprochen und diskutiert werden sollen, weil sonst ein wichtiges Spannungsmoment entfallen würde.

Die Konzeption erschließt sich aus dem Text "Abendschule".

Der Einstieg erfolgt unabhängig davon durch Anfangen.

Viel Vergnügen und viel Erfolg!

gez. Helmut Büch

Ich stelle das Material im Format MS Word 6.0 bereit, weil das von den meisten Textprogrammen gelesen werden kann.

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